Pizzeria Pizza In
La Trattoria 1 GmbH
Königstraße 146
32427 Minden

Aktuelles

Ist die Pizza ihren Preis wert?

Manch ein Kunde spricht uns auf unsere Preise an, insbesondere die der zusätzlich auswählbaren Zutaten unserer Speisen. Er fragt sich, ob die jeweiligen Preise gerechtfertigt sind oder ob es sich nicht vielmehr um eine dreiste Form des Abkassierens handelt.

Dem möchten wir entschieden widersprechen. Auch wir müssen die von uns weiterverarbeiteten Waren zum üblichen Marktpreis einkaufen. Wenn dieser nun steigt, wie es der untenstehende Artikel anschaulich darstellt, müssen auch wir uns dieser Situation anpassen. Da wir jedoch zur Preisermittlung eine Mischkalkulation verwenden, können wir einzelne Preiserhöhungen abfedern, ohne gleich das betroffene Produkt auch preislich anzupassen.

Dieses gelingt uns jedoch nicht immer, wie im Falle des Käses leider geschehen. Da der Käse naturgemäß einen hohen Anteil an unserem Wareneinsatz trägt, lässt sich ein Preisanstieg im Einkauf nicht so ohne weiteres kompensieren. Aus diesem Grund sahen wir uns damals gezwungen, den Preis für die Extraportion Käse zu erhöhen, was jedoch leider nicht jedem Kunden gleich einleuchtete.

Verweise von Kunden, dass die betreffenden Güter bei unseren Mitbewerbern günstiger seien, können wir nur bedingt nachvollziehen.

Wir können nur für uns sprechen und sagen, dass die Waren, welche unseren Ansprüchen genügen, nicht billiger zu bekommen sind, ohne Abstriche in der Qualität in Kauf zu nehmen. Bei uns ist Käse noch Käse und Schinken noch Schinken, und keine minderwertigen Analogprodukte.

Wir denken, dass unsere Kunden diese zu schätzen wissen und demnach auch bereit sind, den hierfür angemessenen Preis zu zahlen.


Preise bei Lebensmitteln zeigen nach oben

Düsseldorf (dpa). Die Preise für zahlreiche Lebensmittel steigen und belasten die Haushaltskassen. Beispiel Kaffee, das beliebteste Getränk der Deutschen. Kaffeebohnen und Kaffeepulver waren im September im Schnitt fast 22 Prozent teurer als vor einem Jahr.

 

 

Nur Steinobstkonserven, also beispielweise Kirschen, verteuerten sich noch stärker um 38 Prozent. Pflanzenöl und Margarine kosteten fast 20 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie die aktuelle Statistik der Verbraucherpreise zeigt. Die jüngsten Preissprünge von Ende September und Anfang Oktober, die die Verbraucher bereits beim Einkauf merken, sind in der Statistik allerdings noch nicht enthalten. Aldi hob den Zuckerpreis um fast ein Drittel von 65 auf 85 Cent je Kilogrammpackung an und läutete damit eine Preiserhöhungsrunde im Lebensmittelhandel ein. Auch Billig-Nudeln und einige Erfrischungsgetränke wurden in den vergangenen Wochen teurer.

Nächste Preiserhöhung könnte es bei Milch geben

Schon Anfang November Könnte es die nächste Preiserhöhung bei einem der am häufigsten Lebensmittel geben: Milch. In der Verhandlungsrunde der einzelnen Handelsunternehmen Molkereien Über neue Halbjahresverträge werden in den nächsten Tagen die ersten Abschlüsse erwartet. Mindestens fünf Cent mehr je Liter Trinkmilch seien mit Blick auf die starke Nachfrage auf dem Weltmarkt nötig, sagt Gert Krewer, Vize- Geschäftsführer der Landesvereinigung Milchwirtschaft NRW. Die Exportgeschäfte der Molkereien mit Käse, Butter und Magermilchpulver liefen sehr gut.

Die Verkäuferinnen haben mit dem Austausch der Preisschilder an den Regalen jede Menge zu tun. Mit rund 270 Produkten habe Aldi in diesem Jahr mehr als ein Viertel seines rund 1000 Artikel umfassenden Sortiments versteuert, berichtet die „Lebensmittel Zeitung“. Dem hätten nur etwa 25 Preissenkungen gegenüber gestanden. Ein ähnliches Bild ergeben die Berechnungen der Fachzeitschrift auch für andere Discounter. Bei Lidl beispielsweise, der ein größeres Sortiment besitzt, habe es dieses Jahr 425 Preiserhöhungen und 36 Preissenkungen bis September gegeben.

Gesamter Warenkorb um 2,5 Prozent teurer

Aldi Süd spricht von Preiserhöhungen bei „einigen Produkten“, die sich aufgrund deutlich gestiegener Rohstoffpreise nicht vermeiden ließen. Preissenkungen habe es aktuell bei einigen Kartoffelprodukten gegeben. Auch andere Discounter wie die Edeka-Tochter Netto verwiesen auf veränderte Rohstoffpreise und den nach wie vor harten Wettbewerb. Der gesamte Warenkorb an Nahrungsmitteln, den das Statische Bundesamt bei verschiedenen Händlern überprüfen lässt, verteuerte sich binnen Jahresfrist um 2,5 Prozent.

 

Mindener Tageblatt, 14. Oktober 2011, S.22

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